-Diskriminierung

Ich lese hin und wieder Fachliteratur und dabei bin ich auf eine interessante Studie der IKK classic gestoßen. In dieser stellt sie fest, basierend auf der Datengrundlage der sogenannten rheingold-Grundlagenstudie, dass Diskriminierung krank machen kann. Die Krankenkasse schreibt dazu, dass Diskriminierung demnach „nicht nur“ ein soziales Problem, sondern auch ein gesundheitliches Problem werden kann. Ferner zeigte die Studie auf, dass Menschen aus mit bestimmten körperlichen Merkmalen oder einem Handicap sowie Menschen aus der LGBTQIA+-Community, besonders unter Diskriminierung leiden.

Natürlich verabscheue ich Diskriminierung in jeglicher Form und deshalb engagiere ich mich auch. Doch wie schnell Diskriminierung auch zu gesundheitlichen Problemen führen kann, war mir noch nicht so deutlich klar geworden. Menschen die Diskriminierungserfahrungen erlebten, werden nämlich häufiger krank. Weshalb ich jeden Leser nur ermuntern kann, diese Studie auch zu lesen (Download unter ikk-classic. de). Dies zeigt für mich natürlich in krasser Weise auf, wie wichtig es für uns alle ist, jeglicher Diskriminierung entgegenzutreten und andere Menschen direkt anzusprechen, wenn sie sich diskriminierend äussern. Ich habe leider auch festgestellt, dass Diskrimierungen unter behinderten Menschen stattfindet. Auch dies spreche ich direkt und gezielt an. Nicht erst nach dem Lesen der Studie. Hiermit möchte ich jede Leserin und jeden Leser ermuntern, dass Gleiche zu tun. Diskriminierung sollte man in einer aufgeklärten, offenen und bunten Gesellschaft keinen Platz geben.