Inklusion beim Fernsehen – Nur eine freundliche Geste (taz, 30.12.2018)

Ab Februar wird erstmals ein Mensch mit Behinderung im RBB-Rundfunkrat vertreten sein. Aber einen eigenen Sitz bekommen Behinderte nicht.

Ab Ende Februar sitzt erstmals ein Vertreter von Menschen mit Behinderung im RBB-Rundfunkrat. Dafür scheint Dominik Peter mehr als geeignet zu sein: Seit 2011 ist er Vorsitzender des Berliner Behindertenverbandes. „Die Interessen von Behinderten kenne ich seit Jahren“, sagt Peter gegenüber der taz. „Diese zu vertreten ist ein Heimspiel für mich.“

Der Aktivist Christian Specht sieht darin aber ein Problem. Er ist Mitglied im Vorstand des Vereins Lebenshilfe Berlin und lebt selbst mit einer Lernbeeinträchtigung. Seine Kritik: Peter sitze lediglich auf dem Ticket einer Partei im RBB-Gremium – die Linke hatte ihn im November für den Sitz nominiert. Denn während Menschen mit Behinderung keinen gesetzlich verankerten Platz im Rat haben, können die Parteien durchaus Vertreter*innen entsenden.

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