„Rollstuhlfahrer will auf den Berliner Fernsehturm“
Das Vorurteil tritt ja bekanntlich in vielerlei Maskeraden auf. Die Sicherheitsmasche ist eine der beliebtesten. Die Argumentation von Herrn Dr. Burghardt ist so deutsch, deutscher geht es gar nicht mehr.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Treppenlifte und andere Auf- und Abstiegshilfen sind nicht nur praktisch, sondern auch ökonomisch vertretbar.
Im Havariefall könnte auch ein Gesunder sich verletzen oder bewusstlos werden, und man müsste ihn irgendwie abtransportieren.
Wenn man will, geht alles, zum Teufel! Mit oder ohne Komma, je nachdem.
In anderen Ländern geht es ja auch. In Frankreich z.B. käme niemenad auf die Idee, Behinderte vom Besuch von Aussichtstürmen auszuschließen, was wir selbst als Angehörige einer Reisegruppe mit 13 (!!) Rollstühlen bestätigen können. Wir berichteten bereits darüber.
Anna und Heinz Malik
